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Home Archive for category "Autoren" (Page 26)
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Hoffnung

in Gedichte, S

Es reden und träumen die Menschen viel

Von bessern künftigen Tagen,

Nach einem glücklichen, goldenen Ziel

Sieht man sie rennen und jagen.

Die Welt wird alt und wird wieder jung,

Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

 

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,

Sie umflattert den fröhlichen Knaben,

Den Jüngling locket ihr Zauberschein,

Sie wird mit dem Greis nicht begraben;

Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,

Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

 

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,

Erzeugt im Gehirne des Toren,

Im Herzen kündet es laut sich an:

Zu was Besserm sind wir geboren.

Und was die innere Stimme spricht,

Das täuscht die hoffende Seele nicht.

Friedrich Schiller

 

 
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Im neuen Jahre Glück und Heil

in G, Gedichte

Im neuen Jahre Glück und Heil;

Auf Weh und Wunden gute Salbe!

Auf groben Klotz ein grober Keil!

Auf einen Schelmen anderthalbe!

Johann Wolfgang Goethe

 
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Ich wünsch dir zum neuen Jahre

in Gedichte, U

Ich wünsch dir zum neuen Jahre

Was wahres Wohlsein heißt,

Daß aber auch der böse Geist

Der schnöden Habsucht aus dir fahre.

Unbekannter Verfasser (18. Jahrhundert)

 
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Nicht der Mensch hat am meisten gelebt

in R, Zitate

Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

Jean-Jacques Rousseau

 
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Abschiedsworte müssen kurz sein

in F, Zitate

Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.

Theodor Fontane

 
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Abschied ist ein wenig Sterben

in F, Zitate

Abschied ist immer ein wenig Sterben.

Aus Frankreich

 
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Was er ist und was er war

in U, Zitate

Was er ist und was er war, das wird uns erst beim Abschied klar.

Unbekannter Verfasser

 
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Er ist´s

in Gedichte, M

Frühling lässt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte;

Süße, wohlbekannte Düfte

Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

Wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bists!

Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike

 
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