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Home Posts tagged "Geburtstag" (Page 2)
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Glückwunsch

in D, Gedichte

Ich wünsche dir Glück.

Ich bring dir die Sonne in meinem Blick.

Ich fühle dein Herz in meiner Brust;

Es wünscht dir mehr als eitel Lust.

Es fühlt und wünscht: die Sonne scheint,

Auch wenn dein Blick zu brechen meint.

Es wünscht dir Blicke so sehnsuchtlos,

Als trügest du die Welt im Schoß.

Es wünscht dir Blicke so voll Begeheren,

Als sei die Erde neu zu gebären.

Es wünscht dir Blicke so voll der Kraft,

Die aus Winter sich Frühlich schafft.

Und täglich leuchte durch dein Haus

Aller Liebe Blumenstrauß!

 

Richard Dehmel

 
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Am 40. Geburstag

in Gedichte, S

Es heißt wohl: Vierzig Jahr ein Mann!

Doch Vierzig fängt die Fünfzig an.

 

Es liegt die frische Morgenzeit

Im Dunkel unter mir so weit,

 

Daß ich erschrecke, wenn ein Strahl

In diese Tiefe fällt einmal.

 

Schon weht ein Lüftlein von der Gruft,

Das bringt den Herbst-Resedaduft.

 

Theodor Storm

 
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Mit vierzig Jahren

in Gedichte, R

Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen,

Wir stehen still und schaun zurück;

Dort sehen wir der Kindheit stilles liegen

Und dort der Jugend lautes Glück.

 

Noch einmal schau, und dann gekräftigt weiter

Erhebe deinen Wanderstab!

Hindehnt ein Bergesrücken sich, ein breiter,

Und hier nicht, drüben gehts hinab.

 

Nicht atmend aufwärts brauchst du mehr zu steigen,

Die Ebene zieht von selbst dich fort;

Dann wird sie sich mit dir unmerklich neigen,

Und eh dus denkst, bist du im Port.

 

Friedrich Rückert

 
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Zum Siebzigsten Geburtstag

in G, Gedichte

Wer die Körner wollte zählen,

Die dem Stundenglas entrinnen,

Würde Zeit und Ziel verfehlen,

Solchem Strome nachzusinnen.

 

Auch vergehn uns die Gedanken,

Wenn wir in dein Leben schauen,

Freien Geist in Erdeschranken,

Festes Handeln und Vertrauen.

 

So entrinnen jeder Stunde

Fügsam glückliche Geschäfte,

Segen dir von Mund zu Munde!

Neuen Mut und frische Kräfte.

 

Johann Wolfgan Goethe

 
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Betrachtung der Zeit

in G, Gedichte

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;

Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen;

Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht,

So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

 

Andreas Gryphius

 
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Einem lieben Mädchen

in F, Gedichte

Schöne, schau! Der Sonnenschein

Will heut´ nun dein eigen sein

Ihre Strahlen güldnes Licht

Gibt dich heut´ in deine Pflicht.

 

Unterdessen sieh nicht an,

Daß ich dir nichts schenken kann!

Glaub, was laut dein Herze spricht:

Liebe sieht auf Gaben nicht!

 

Paul Fleming

 
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Die ersten 40 Jahre unseres Lebens

in S, Zitate

Die ersten 40 Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden 30 den Kommentar dazu.

Arthur Schopenhauer

 
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Kummer, sei lahm

in F, Zitate

Kummer, sei lahm! Sorge, sei blind! Es lebe das Geburtstagskind!

Theodor Fontane

 
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Die heutige Jugend

in W, Zitate

Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.

Oscar Wilde

 
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Nicht der Mensch hat am meisten gelebt

in R, Zitate

Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

Jean-Jacques Rousseau

 
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