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Home 2012 Oktober
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Winternacht

in Gedichte, L

Vor Kälte ist die Luft erstarrt,

Es kracht der Schnee von meinen Tritten,

Es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;

Nur fort, nur immer fortgeschritten!

 

Wie feierlich die Gegend schweigt!

Der Mond bescheint die alten Fichten,

Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,

Den Zweig zurück zur Erde richten.

 

Frost! friere mir ins Herz hinein,

Tief in das heißbewegte, wilde!

Daß einmal Ruh mag drinnen sein,

Wie hier im nächtlichen Gefilde!

 

Nikolaus Lenau

 
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Im Weihnachtsglanz

in G, Gedichte

Bäume leuchtend, Bäume blendend,

Überall das Süße spendend,

In dem Ganzen sich bewegend,

Alt und junges Herz erregend.

Solch ein Fest ist und bescheret,

Mancher Gaben Schmuck verehret;

Staunend schaun wir auf und nieder,

Hin und her und immer wieder.

 

Aber Fürst, wenn Dir´s begegnet

Und ein Abend Dich so segnet,

Daß als Lichter, daß als Flammen

Von Dir glänzen all zusammen

Alles, was Du ausgerichtet,

Alle, die Du Dir verpflichtet:

Mit erhöhten Geistesblicken

Fühltest herrliches Entzücken.

 

Johann Wolfgang Goethe



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Zum Heil und Unheil

in E, Zitate

Ihr werdet es nie begreifen, wie die Geschichte der Väter in unser Leben eingreift – zum Heil und Unheil.

 

Max von Eyth



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Selber ein guter Freund sein

in E, Zitate

Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst ein solcher zu sein.

 

Ralph Waldo Emerson



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Verschneit liegt rings die ganze Welt

in E, Gedichte

Verschneit liegt rings die ganze Welt,

ich hab´ nichts, was mich freuet,

verlassen steht der Baum im Feld,

hat längst sein Laub verstreuet.

 

Der Wind nur geht bei stiller Nacht

und rüttelt an dem Baume,

da rührt er seinen Wipfel sacht

und redet wie im Traume.

 

Er träumt von künft´ger Frühlingszeit,

von Grün und Quellenrauschen,

Wo er im neuen Blütenkleid

Zu Gottes Lob wird rauschen.

 

Joseph von Eichendorff

 
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Gefühl der Unvollkommenheit

in D, Zitate

Nur indem wir beständig von dem Gefühl unserer Unvollkommenheit begleitet werden, vervollkommnen wir uns.

 

Helene von Druskowitz



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Wie Licht und Schatten

in D, Zitate

So wie Licht und Schatten einander ausschließen, ebenso werden alle Dinge vom Gegensatz beherrscht.

 

Helene von Druskowitz



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Ein guter Abgang…

in S, Zitate

Ein guter Abgang ziert die Übung.

 

Johann Christoph Friedrich Schiller



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Seid gütig miteinander

in S, Zitate

Seid gütig miteinander, denn lieblose Menschen wandern auch im Frieden immer durch Trümmer.

 

Hermann Stehr



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Wissenschaft vermag…

in W, Zitate

Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was er soll, sondern nur was er kann und – unter Umständen –  was er will.

 

Max Weber



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