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Home 2012 Juni (Page 3)
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Was du nicht ändern kannst

in Gedichte, U

Was du nicht ändern kannst,

Ertrage mit Geduld.

Prüf dich, du bist ja selbst

An manchem Übel Schuld.

Ich wünsche dir daher

Des guten Himmels Huld

Zum angetretnen Jahr

und nötige Geduld.

 

Unbekannter Verfasser

 
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Ins neuen Jahr

in G, Gedichte

Zwischen dem Alten,

Zwischen dem Neuen,

Hier uns zu freuen,

Schenkt uns das Glück.

Und das Vergangne

Heißt mit Vertrauen

Vorwärts zu schauen,

Schauen zurück.

 

Stunden der Plage,

Leider, sie scheiden

Treue von Leiden,

Liebe von Lust;

Bessere Tage

Sammeln uns wieder,

Heitere Lieder

Stärken die Brust.

 

Leiden und Freuden,

Jener verschwundnen,

Sind die Verbundnen,

Fröhlich gedenk.

O des Geschickes

Seltsamer Windung!

Alte Verbindung,

Neues Geschenk!

 

Dankt es dem regen

Wogenden Glücke;

Denkt dem Geschicke

Männiglich Gut;

Freut euch des Wechsels

Heiterer Triebe,

Offener Liebe,

Heimlicher Glut!

 

Andere schauen

Deckende Falten

Über dem Alten

Traurig und scheu;

Aber uns leuchtet

Freundliche Treue;

Sehet, das Neue

Findet uns neu.

 

So wie im Tanze

Bald sich verschwindet,

Wieder sich findet

Liebendes Paar:

So durch des Lebens

Wirrende Beugung

Führe die Neigung

Uns in das Jahr.

 

Johann Wolfgang Goethe

 
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Kein Besitz macht Freude, wenn…

in S, Zitate

Kein Besitz macht Freude, wenn der Freund fehlt.

 

Lucius Annaeus Seneca der Ältere

 
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Wenn man Freunde nötig hat

in P, Zitate

Es ist schlimm, erst dann zu merken, daß man keine Freunde hat, wenn man Freunde nötig hat.

 

Plutarch

 
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Zitat zur Freundschaft von Goethe

in G, Zitate

Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.

 

Johann Wolfgang Goethe

 
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Aufrichtige Freunde

in E, Zitate

Es gibt wenig aufrichtige Freunde – die Nachfrage ist auch gering.

 

Marie von Ebner-Eschenbach

 
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Momente der Freundschaft

in R, Zitate

Es gibt nicht Freunde, sondern Momente der Freundschaft.

 

Jules Renard

 
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Der Winter ging, der Sommer kam

in B, Gedichte

Der Winter ging, der Sommer kam.

Er bringt auf´s neue wieder

Den vielbeliebten Wunderkram

Der Blumen und der Lieder.

 

Wie das so wechselt Jahr um Jahr,

Betracht ich fast mit Sorgen.

Was lebte, starb, was ist, es war,

Und heute wird zu morgen.

 

Stets muß die Bildnerin Natur

Den alten Thon benützen,

In Haus und Garten, Wald und Flur,

Zu ihren neuen Skizzen.

 

Wilhelm Busch

 
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Spiel mit dem Feuer

in W, Zitate

Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer.

 

Oscar Wilde

 
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Liebste lass uns eilen

in Gedichte, O

Ach, Liebste, laß uns eilen,

Wir haben Zeit!

Es schadet das Verweilen

Uns beiderseit.

 

Der edlen Schönheit Gaben

Fliehn Fuß für Fuß,

Daß alles, was wir haben, Verschwinden muß.

 

Der Wangen Zier verbleichet,

Das Haar wird greis,

Der Augen Feuer weichet,

Die Brunst wird Eis.

 

Das Mündlein von Korallen

Wird ungestalt,

Die Händ´ als Schnee verfallen,

Und du wirst alt.

 

Drum laß uns jetzt genießen

Der Jugend Frucht,

Eh´ denn wir folgen müssen

Der Jahre Flucht.

 

Wo du dich selber liebest,

So liebe mich.

Gib mir, daß, wann du gibest,

Verlier´ auch ich.

 

Martin Opitz

 
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